Prima Welle: Förderband brennt in Produktionshalle

Montag, den 26. März 2018 um 08:01 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
In den späten Abendstunden des 25. März geriet ein Förderband in einem Papier verarbeitenden Betrieb in Brand  In den späten Abendstunden des 25. März geriet ein Förderband in einem Papier verarbeitenden Betrieb in Brand Foto: 112-magazin

DIEMELSTADT-RHODEN. Ein brennendes Förderband in einer Produktionshalle der Firma Prima Welle rief am späten Sonntagabend die Wehren aus Diemelstadt, Wrexen und Bad Arolsen auf den Plan - neben den Brandschützern waren auch eine DRK-Besatzung aus Herbsen und eine Polizeistreife aus Arolsen im Einsatz.

Um 22.59 Uhr sichtete ein Mitarbeiter in der Produktionshalle 28 Qualm und Stichflammen aus einem unterirdischen Fließband. Umgehend alarmierte er über den Notruf 112 die Leitstelle und evakuierte zusammen mit einem Kollegen die etwa 50 Mitarbeiter des Verpackungsbetriebes im Laubacher Weg. Nur wenige Sekunden nach absetzten des Notrufes schrillten die Rauchwarnmelder in der Produktionshalle. Einsatzleiter Volker Weymann traf mit 30 Brandschützern am Einsatzort ein, ließ sich die Lage von einem Mitarbeiter erklären und organisierte den ersten Löschangriff, nachdem die Wasserversorgung aufgebaut worden war.

Insgesamt wurden sechs Löschtrupps unter Atemschutz aus Rhoden und vier Löschtrupps unter PA aus Wrexen eingesetzt, während die alarmierte Feuerwehr aus Bad Arolsen unter der Leitung von Michael Seebold mit elf Einsatzkräften und der Drehleiter angerückt waren. Auch Kreisbrandinspektor Biederbick machte sich um Mitternacht ein Bild von der Lage.   

Nachdem zwei Glutnester in einem Schacht abgelöscht werden konnten, wurde mit mehreren Lüftern das Gebäude von Rauch befreit. Schwierig erwiesen  sich die weitergehenden Löschmaßnahmen: Die Verkleidung eines Kabelschachtes musste abgenommen werden, um nach weiteren Glutnestern zu suchen. Um 1:27 Uhr wurde von der Einsatzleitung "Feuer aus" gemeldet.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, sie dürfte sich aber dem Bereich von 75.000 Euro annähern.

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Zuletzt geändert am Montag, den 26. März 2018 um 09:16 Uhr