Feuer in Wäscherei - 50.000 Euro Sachschaden

Donnerstag, den 12. April 2018 um 14:20 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Oberschledorn: Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. Oberschledorn: Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. Fotos: 112-magazin.de

OBERSCHLEDORN. Dank des schnellen Eingreifens der Wehren aus Oberschledorn, Medebach und Düdinghausen konnte am Donnerstagmorgen ein Großbrand in einem Gewebebetrieb an der Petrus-Cramer-Straße in Oberschledorn verhindert werden. Nach Angaben von Pressesprecher Thomas Schmidt wurde der Alarm um 6.28 Uhr ausgelöst.

Rund 62 Einsatzkräfte unter der Leitung von Ansgar Pöllmann waren schnell vor Ort um die Wasserversorgung über einen Hydranten aufzubauen, während zeitgleich mehrere Trupps mit Atemschutz ausgerüstet wurden. Der erste Löschangriff erfolgte über ein C-Rohr, später wurde von beiden Seiten gegen den Brandherd im Inneren einer Garage, die in den Gewerbebetrieb integriert ist, vorgegangen. Während der Löscharbeiten wurden die Kameraden minutiös von der Atemschutzüberwachung begleitet. Im Nachgang wurden Lüfter aufgestellt, um den Qualm aus dem Gebäude zu drücken.

Wie konnte das Feuer entstehen?

Nach etwa einer Stunde konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Mit Feuerhaken wurden qualmende Lappen aus der Garage gezogen und vor dem Objekt abgelöscht. Nach Angaben der Polizei war vermutlich Selbstentzündung von frisch getrockneter Wäsche ursächlich für den Brand. Diese Aussage bestätigte gegenüber 112-magazin.de auch der Besitzer des Betriebes. Auf etwa 50.000 Euro beläuft sich der Sachschaden.

Wer hat das Feuer gesehen?

Der Zufall kam dem Besitzer des Gebäudes zur Hilfe. Eine Nachbarin hatte um 6.26 Uhr dichten Qualm aus dem Erdgeschoss steigen sehen und sofort die Notrufnummer 112 gewählt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Fensterrahmen geschmolzen und hatte den Rauch an der Giebelseite nach oben steigen lassen. Erst danach wurden die Besitzer über das Feuer in ihrem Betrieb informiert. Dem beherzten Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass ein übergreifen der Flamme auf das Haupthaus verhindert werden konnte.

Mit am Einsatz beteiligt war auch die RTW-Besatzung vom Stützpunkt Medelon, sowie eine Polizeistreife des Hochsauerlandkreises. Die mit ausgerückte Drehleiter kam nicht zum Einsatz.  (112-magazin)

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 12. April 2018 um 16:46 Uhr