Ölspur: "Vorbildliches Verhalten" des Fahrers

Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 06:54 Uhr Verfasst von  Dennis Schmidt
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BAD AROLSEN. Zu zwei Einsätzen rückte am Samstag die Feuerwehr der Residenzstadt aus. Eine Brandmeldeanlage und eine Ölspur hielten die Kameraden auf Trab.

Gegen 17.15 Uhr alarmierte die Leitstelle die Wehr, um um ausgelaufenes Öl aufzunehmen. Ein PKW-Fahrer hatte einen Schaden an seinem PKW in der Straße Am Hasenzaun bemerkt und das Auto in Höhe des Einkausmarktes abgestellt. Mit Sägespänen habe er anschließend weiteres Öl aufgefangen, um das Grundwasser zu schützen.

Die Feuerwehr rückte nach Angaben des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen aus, um die restliche Ölspur abzustreuen. Stellenweise habe die Feuerwehr auf einem halben Kilometer zu tun gehabt.

Lob gab es für das Verhalten des Fahrers: Er habe sich "vorbildlich verhalten", so Seebold. Polizei informieren, Maßnahmen absprechen, Einsatzstelle sichern – wie aus dem Lehrbuch. "Verursacht man eine Ölspur und entfernt sich, macht man sich strafbar. Kommt es zu einem Unfall, kommen wesentlich höhrer Kosten und Strafen auf den Verursacher zu", warnt Seebold.

Ins Krankenhaus wareen die Kameraden bereits sechs Stunden vorher gerufen worden. Im dritten Stock hatte ein automatischer Brandmelder angeschlagen. Die 21 Einsatzkräfte um Siegfried Butterweck fanden allerdings keine Gefahr für die Patienten vor. Sie stellten den Melder nach dem Fehlalarm wieder zurück und rückten ab.