150-Kilo-Patientin, enges Treppenhaus: Feuerwehr

Mittwoch, den 07. März 2012 um 07:13 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Mit zehn Einsatzkräften rückte die Arolser Feuerwehr nach Landau aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Mit zehn Einsatzkräften rückte die Arolser Feuerwehr nach Landau aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Foto: pfa/Archiv

LANDAU. Weil das Treppenhaus sehr eng und eine Patientin sehr schwer war, hat der Rettungsdienst am frühen Mittwochmorgen die Feuerwehr zur Tragehilfe angefordert. Die Arolser Kameraden rückten kurz nach dem Alarm um 4.17 Uhr aus.

Zunächst waren der Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens zu einem medizinischen Notfall nach Landau ausgerückt. Als sich herausstellte, dass die Patientin in eine Klinik eingeliefert werden muss, das Hinuntertragen zum RTW wegen der räumlich engen Verhältnisse und des Gewichts der Patientin aber für den Rettungsdienst allein nicht zu bewältigen war, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr. Zehn Kameraden rückten mit Drehleiter, Rüstwagen und Einsatzleitwagen aus. "Mit Rüstwagen und Drehleiter sind wir in solchen Fällen flexibel", sagte der stellvertretende Stadtbraninspektor Michael Seebold am Mittwochmorgen auf Anfrage von 112-magazin.de.

Mit einem Tragetuch transportierten schließlich acht Einsatzkräfte die Patientin aus dem ersten Stock durchs enge und verwinkelte Treppenhaus zum Rettungswagen. Die Frau wurde anschließend nach Arolsen ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen 5.30 Uhr waren die Feuerwehrleute wieder am Stützpunkt - für die meisten begann wenig später der Arbeitstag.


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Feuerwehr Bad Arolsen

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 07. März 2012 um 10:00 Uhr